Rückenschmerzen:
funktionelle ärztliche Einschätzung
Wenn Rückenschmerzen verunsichern, klären wir, was im Vordergrund steht: muskuläre Spannung, segmentale Funktion, nervale Reizung oder Überlastung. Viele Beschwerden sind gut erklärbar, auch wenn Bildgebung unauffällig ist. Dazu zählen auch Beschwerden wie Ischiasschmerzen, Lendenwirbel-Schmerzen oder Schmerzen bei Bandscheibenproblemen.
Viele Betroffene sagen:
„Beim Aufrichten sticht es wie ein Messer.“
„Ich weiss nicht mehr, was ich glauben soll.“
In der Sprechstunde geht es zuerst um Ruhe und Einordnung. Besteht ein Risiko oder handelt es sich um ein funktionelles Muster, das behandelbar ist. Daraus ergibt sich ein klarer nächster Schritt.
Diagnostisch klar. Therapeutisch gezielt.
Was Patient:innen häufig erleben
- Ziehen entlang des Ischiasnervs, vom unteren Rücken bis ins Bein, oft beschrieben als Ischiasschmerzen.
- Widersprüchliche Einschätzungen, Muskel, Gelenk, Bandscheibe, ohne klare Linie.
- Belastung, Schlaf und Stressreaktion des Körpers, die Beschwerden verstärken.
Was funktionell hinter diesem Schmerz stecken kann
Viele typische Rückenschmerzen lassen sich als Muster verstehen. Das heisst nicht harmlos, sondern strukturiert erklärbar.
-
Blockiertes Bewegungssegment
Reflexartige Schmerzen beim Aufrichten oder Drehen. -
Gereiztes ISG
Ziehen ins Gesäss oder Bein, ohne dass ein Nerv geschädigt sein muss. Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS), bis hin zu einem Bandscheibenvorfall im unteren Rücken. -
Schutzspannung der Muskulatur
Gefühl von innerem Block, Morgensteifigkeit, eingeschränkte Belastbarkeit.
-
Ausstrahlender Schmerz durch Spannung und Muster
Kleine Auslöser wirken plötzlich gross, weil das System bereits überreagiert. -
Diese Muster sind schmerzhaft
betreffen aber häufig Funktion und Regulation, nicht zwingend eine gefährliche Strukturveränderung.
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Akut oder chronisch, warum das einen Unterschied macht
Akute Rückenschmerzen entstehen oft plötzlich und sind in den ersten Wochen häufig gut beeinflussbar. Chronische Rückenschmerzen bedeuten meist, dass sich Muster stabilisiert haben. Dann braucht es weniger einzelne Massnahmen und mehr Klarheit über Mechanismen, Belastung und Reizsystem.
Wenn Beschwerden länger bestehen, ist die Frage entscheidend: Was hält den Schmerz aufrecht und welche Faktoren sind veränderbar.
Warum viele Ansätze nicht dauerhaft greifen
- Schonung verstärkt oft Schutzspannung und Steifigkeit.
- Injektionen können kurzfristig entlasten, verändern aber nicht automatisch Bewegungsmuster und Belastung.
- Physiotherapie kann sehr wirksam sein, wenn sie auf das richtige Muster ausgerichtet ist. Ohne funktionelle Einordnung bleibt sie manchmal zu allgemein.
- Ein Fokus auf Bildgebung erzeugt häufig unnötige Angst oder falsche Sicherheit, weil Befunde nicht immer mit Schmerzstärke zusammenpassen.
Widersprüchliche Diagnosen werden selten zu einem Gesamtbild zusammengeführt.
Rückenschmerzen in Bern: Wie eine funktionelle ärztliche Behandlung aussehen kann
1. Ärztliche Funktionsdiagnostik
- Prüfung von Wirbelsäule, ISG, Muskelketten und nervalen Reaktionen anhand konkreter Alltagssituationen.
2. Gezielte Behandlung nach Befund
- Dort ansetzen, wo Bewegung hängt, Spannung festhält oder nervale Strukturen gereizt reagieren.
3. Verständliche Einordnung
- Keine Fachsprache ohne Übersetzung. Sie verstehen, was im Körper passiert und warum bestimmte Schritte sinnvoll sind.
4. Konkrete nächste Schritte
- Ein Plan, der im Alltag umsetzbar ist, statt ein loses Sammelsurium an Massnahmen.
Für wen dieser Ansatz sinnvoll ist:
- Akuter Hexenschuss mit Bewegungsangst.
- Stechen beim Aufrichten oder Drehen.
- Beinschmerz ohne neurologische Ausfälle, aber mit Unsicherheit.
- Lendenwirbel- oder Ischiasschmerzen, mit oder ohne gesicherte Bandscheibendiagnose.
- Beschwerden trotz unauffälligem MRI oder Befunden, die nicht passen.
- Wiederkehrende ISG oder Übergangsprobleme.
- Fälle mit widersprüchlichen Einschätzungen ohne klare Linie.
Wenn Sie unsicher sind, ob Nerven beteiligt sind oder ob weitere Abklärung nötig ist, klären wir das im ersten Termin strukturiert.
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Warum Alexandra bei Rückenschmerzen?
Diagnostisch klar. Rückenschmerzen erfahren.
Ausbildungen und Qualifikationen
Praktisches Jahr Fach Chirurgie am Massachusetts General Hospital Boston, USA, Lehrkrankenhaus der Harvard University, 1987/1988
Ärztin (Examen und Zulassung) – 1988
Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin – 1999
Chirotherapie Manuelle Medizin, Ärzteseminar Hamm-Boppard – 1993
ACSM Health and Fitness Instructor – 2003
Akupunktur / TCM (Volldiplom) – 2005
Spezielle Schmerztherapie der Bayerischen Ärztekammer – 2005
Algesiologin DGSS – 2006
Schädelakupunktur nach Yamamoto YNSA – 2006
Diplom Osteopathische Medizin DGOM D.O.M. – 2007
Palliativmedizin – 2007
Ernährungsmedizin Metabolic Balance – 2008
Diplom Pädiatrische Osteopathie – 2009
Psychosomatische Grundversorgung – 2010
Suchtmedizinische Grundversorgung – 2010
Master of Science Osteopathie MSc Ost. AT – 2023
Manuelle Medizin SAMM – 2025
Ablauf des ersten Termins
1. Ärztliches Gespräch und funktionelle Untersuchung
Zu Beginn erfolgt ein medizinisches Gespräch mit Erfassung der Beschwerden, des Verlaufs und relevanter Vorbefunde. Anschliessend wird eine funktionelle Untersuchung des Bewegungsapparats durchgeführt, um mechanische, muskuläre oder nervale Einflussfaktoren zu identifizieren.
2. Individuelle Auswahl der Verfahren
Auf Basis der Diagnose entscheidet Alexandra, welche manualmedizinischen, physikalischen oder neuroreflektorischen Verfahren sinnvoll sind. Die Behandlung erfolgt gezielt und strukturiert, abhängig vom Befund des ersten Termins.
3. Empfehlung des weiteren Vorgehens
Zum Abschluss werden die nächsten Schritte besprochen, einschliesslich möglicher Folgebehandlungen, Übungen oder Empfehlungen für den behandelnden Arzt.
4. Praktische Hinweise
Bitte bringen Sie vorhandene Befunde mit, zum Beispiel Berichte, MRI, Röntgen oder Ihre aktuelle Medikamentenliste.
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Häufige Fragen zu Rückenschmerzen
1. Wann sollte ich mit Rückenschmerzen ärztlich abklären lassen?
Wenn starke Schmerzen anhalten, wenn wiederkehrende Episoden den Alltag einschränken oder wenn Unsicherheit über Ausstrahlung, Nervenbeteiligung oder Belastbarkeit besteht. Bei Warnzeichen wie Fieber, ausgeprägter Schwäche, Störungen von Blase oder Darm oder nach schwerem Unfall ist eine rasche Abklärung sinnvoll.
2. Brauche ich sofort ein MRI?
In vielen Fällen nicht. Bildgebung ist dann hilfreich, wenn Symptome oder Verlauf darauf hindeuten, dass zusätzliche Abklärung nötig ist. Häufiger ist zuerst eine funktionelle Untersuchung sinnvoll.
3. Ist meine Bandscheibe kaputt?
Altersübliche Veränderungen sind häufig und erklären nicht automatisch die Schmerzstärke. Entscheidend ist die Kombination aus Befund, Funktion und Symptomverlauf.
4. Soll ich mich schonen oder bewegen?
Kurzfristige Entlastung kann sinnvoll sein. Längere Schonung verstärkt jedoch häufig Schutzspannung und reduziert Belastbarkeit. Ziel ist eine dosierte, sichere Rückkehr in Bewegung.
5. Was bedeutet Ischias wirklich?
Ausstrahlung ins Bein kann durch Nervenreizung entstehen, aber auch durch myofasziale Muster. Eine genaue Einordnung reduziert Angst und verhindert unnötige Überbehandlung.
6. Was kann ich bis zum Termin selbst tun?
Belastung reduzieren ohne komplette Inaktivität, Wärme oder kurze Bewegungseinheiten je nach Verträglichkeit, Schlaf priorisieren, mechanische Trigger vermeiden. Konkrete Übungen sollten zum Befund passen, sonst verschlimmern sie manchmal kurzfristig.
7. Wie viele Termine braucht es?
Das ist individuell. Akute Muster reagieren oft schneller, chronische Beschwerden benötigen meist eine strukturierte Abfolge. Im Ersttermin wird eine realistische Einschätzung besprochen.
8. Ist die Behandlung bei Fastesana für alle Arten von Schmerzen geeignet?
Ja, unsere Schmerztherapie ist für viele Arten von Schmerzen geeignet, wie z. B. Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden, Migräne oder Nervenschmerzen. Auch bei Schmerzen aufgrund von Unfällen, Narben und nach operativen Eingriffen sind wir für dich da. Die Behandlung wird speziell auf deinen Schmerztyp und die zugrundeliegende Ursache abgestimmt.
9. Kann die Schmerztherapie bei Fastesana auch bei chronischen Schmerzen helfen?
Ja, unsere Schmerztherapie ist besonders auch für chronische Schmerzen geeignet. Alexandra verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur kurzfristige Linderung bietet, sondern darauf abzielt, die Ursachen des chronischen Schmerzes zu verstehen und langfristig anzugehen.
10. Was kostet die Schmerztherapie bei Fastesana?
Die Kosten hängen von der Art der Behandlung und der Häufigkeit der Sitzungen ab. Bei unserer Online-Terminbuchung für deine Schmerzbehandlung kannst du die Kosten für die jeweilige Behandlung direkt einsehen. Bevor du deinen Termin vereinbarst, bekommst du hier ganz detailliert alle Preisinformationen und bestätigst diese vor der Buchung. So weißt du bereits vor deinem Besuch in der Praxis genau, was auf dich zukommt.
11. Was ist der Unterschied zwischen Ischias, Lendenwirbel-Schmerzen und Bandscheibenvorfall?
Ischias beschreibt Schmerzen entlang des Ischiasnervs, die vom unteren Rücken über das Gesäss bis ins Bein ziehen können. Der Ischias ist dabei ein Symptom, keine Diagnose, und kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Lendenwirbel-Schmerzen beziehen sich auf Beschwerden im Bereich der unteren Wirbelsäule (LWS). Sie entstehen häufig durch funktionelle Störungen, muskuläre Spannung, Gelenkprobleme oder Überlastung und müssen nicht zwingend mit einer strukturellen Schädigung einhergehen. Ein Bandscheibenvorfall ist eine strukturelle Veränderung der Bandscheibe, bei der Bandscheibenmaterial auf Nervenstrukturen drücken kann. Ein Bandscheibenvorfall kann Ischias-Schmerzen verursachen, muss es aber nicht. Umgekehrt treten Ischias- oder Lendenwirbel-Schmerzen auch ohne Bandscheibenvorfall auf. Entscheidend ist daher nicht der Begriff allein, sondern eine ärztliche funktionelle Einordnung, welche Struktur oder welches Muster im Vordergrund steht und welche Behandlung sinnvoll ist.
12. Wann sind Rückenschmerzen ein Notfall?
Rückenschmerzen sollten sofort ärztlich abgeklärt werden, wenn sie plötzlich sehr stark auftreten, nach einem Unfall entstehen oder von neurologischen Auffälligkeiten begleitet sind. Dazu zählen zunehmende Schwäche im Bein, Gefühlsstörungen, Lähmungserscheinungen oder Störungen von Blase oder Darm. Auch Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl oder Schmerzen, die sich trotz Ruhe rasch verschlechtern, sind Warnzeichen. In allen anderen Fällen ist eine strukturierte ärztliche Abklärung sinnvoll, um zu entscheiden, ob eine akute Gefährdung besteht oder ob es sich um ein funktionelles, gut behandelbares Muster handelt.
Hier findest du unser Gesundheitszentrum in Bern:
Adresse: Rabbentalstrasse 83 | 3013 Bern | Schweiz
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 09:00-19:00
Telefon: 031 336 1111
E-Mail: anmeldung@fastesana.ch